Wer wir sind - was uns wichtig ist


Über uns

LebensWelt wurde 1999 als freier Träger für ambulante Hilfen zur Erziehung gegründet. Im Laufe der Jahre haben wir unsere Wirkungskreise rasch erweitert und unser Engagement in die Schulsozialarbeit, Integrationsarbeit sowie in den Betrieb von Kindertagestätten investiert. Für den Bereich der frühkindlichen Bildung haben wir 2004 eigens die gemeinnützigen Gesellschaften LebensWelt Kindertagesstätte Neukölln gGmbH & LebensWelt Kindertagesstätten Yuvam gGmbH gegründet.

 

Als Träger von derzeit 6 Kindertagesstätten in Berlin-Neukölln ist es uns wichtig, zukunfts- und sozialraumorientiert zu agieren. So arbeiten wir eng mit den verschiedensten Kooperationspartnern (Schulen, Stadtteilmütter, Quartiersmanagement, Jugendämter) zusammen, um einerseits unsere fachliche Qualität stetig zu steigern und andererseits neue Projekte zu verwirklichen. In den vergangenen Jahren haben wir erfolgreich in zwei unserer Einrichtungen Elternzentren aufgebaut, welche sich schnell etabliert haben und großer Nachfrage erfreuen. Unsere im Jahr 2015 eröffnete Kita Sternengarten kooperiert zukunftsträchtig mit dem Projekt FaNN-Familienhaus Neukölln Nord.

 

Wir legen auf die Chancengleichheit aller Familien und Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft, Kultur oder sozialem Hintergrund, größten Wert. Wir arbeiten integrativ, inklusiv und systemisch. Darüber hinaus steht für uns die demokratische Beteiligung der Kinder und Familien gleichermaßen im Vordergrund. Der ständige Austausch und die intensive gemeinsame Arbeit mit den Eltern stellen für uns eine tragende Säule dar. Ein weiterer Hauptpfeiler unserer Arbeit ist die Transparenz. Unsere Eltern haben jederzeit die Möglichkeit, sich in Elternvertretergremien über sämtliche Abläufe in den Einrichtungen zu informieren und können aktiv mit uns gemeinsam Konzepte weiterentwickeln.

 

In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schulen der Einzugsgebiete sind wir stets bestrebt die Kinder auf die Schule und ihre weitere Zukunft bestmöglich vorzubereiten. Zur Erreichung dieses Ziels bedienen wir uns unterschiedlichster Förderbereiche. Neben der permanent stattfindenden frühmusikalischen Erziehung und Sprachförderung können sich beispielsweise unsere Kinder auch an einer Kunst- und Kreativitätsförderung sowie einer ästhetischen Bildung erfreuen. Die Kinder können in unseren Einrichtungen spielend lernen.

 

Um die Fachkompetenzen unserer MitarbeiterInnen weiterzuentwickeln, bieten wir kontinuierlich Fortbildungstage und Fachberatungen an und führen regelmäßig interne Evaluationen durch. Unsere externen Evaluationen realisieren wir gemeinsam mit Consense Management Service.

 

LebensWelt versteht sich als lernende Organisation, die auf kundenorientiertes Arbeiten großen Wert legt. Wir überprüfen dabei fortwährend unsere Konzepte und integrieren alle relevanten aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse (z.B. im Rahmen der Sprachförderung) in unsere Arbeit.


Leitlinien von LebensWelt

Die folgenden Aussagen sind die verbindliche gemeinsame Grundlage der Arbeit aller MitarbeiterInnen in Kindertagesstätten von LebensWelt.

Toleranz, Weltoffenheit, Akzeptanz
Alle Angebote von LebensWelt gehen davon aus, dass jede Kultur und jede Religion gleichberechtigt existiert. Toleranz, Weltoffenheit und Akzeptanz sind drei Säulen unserer Unternehmenskultur. Unsere MitarbeiterInnen achten die einzelnen Kinder und Eltern mit ihrem sozialen Hintergrund, ihrer Herkunftskultur und –sprache, einer evtl. Behinderung, Auslegung und der Auffassung der Welt. Kinder und Familien erleben die Kindertagesstätte als Ort, an dem sie willkommen sind, sich wohlfühlen und Hilfe und Unterstützung sowohl empfangen als auch geben. Wir setzen uns dafür ein, dass grundlegende Werte der Demokratie, unabhängig von sozialer und ethnischer Zugehörigkeit verwirklicht werden.

Interkulturelles Lernen
Kindertagesstätten von LebensWelt setzen den Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsauftrag im Berliner System der Kindertagesbetreuung mit besonderem Schwerpunkt auf interkultureller Begegnung und interkulturellem Lernen um. Die Fähigkeit, an unterschiedlichen Kulturen aktiv teilzuhaben, ist eine entscheidende Qualifikation in einer zusammenwachsenden Welt. Um sie zu fördern, knüpfen wir an den Lebenswelten der Familien an und stärken sie in ihrer Offenheit und Neugier für vielfältige mögliche Lebenswege der Kinder.

Verständigung durch Sprachen und Sprachförderung
Ohne das Lernen und eine gute Beherrschung der deutschen Sprache sind die Bildungschancen eingeschränkt. Daher legen wir auf die Sprachförderung besonderen Wert und integrieren in unsere Kindertagesstätten die Sprachförderung in alle Aktivitäten in den Kitaalltag.

In unsere Kindertagesstätten möchten wir, dass alle zu Wort kommen, dass die Stimmen aller Kinder zu hören sind und dass eine enge Zusammenarbeit und Verständigung mit den Eltern stattfindet. Deshalb legen wir auch großen Wert darauf, dass auch die Muttersprache der Kinder mitberücksichtigt wird.

Individuelle Bildungsprozesse in einer Lerngemeinschaft
Bildungsprozesse sind für uns eingebettet in die Erfahrung von Sicherheit, Geborgenheit und Angenommensein in der Lerngemeinschaft der Kindertagesstätte. Die Kinder werden ermutigt, ihren Ideen und Fragen nachzugehen, um ein vielfältiges Wissen zu erwerben und ihre Fähigkeiten individuell zu entwickeln.

Demokratische Beteiligung
In Kindertagesstätten von LebensWelt begleiten wir die Kinder aktiv bei der Entwicklung ihrer Partizipationsfähigkeit. Partizipation verstehen wir als ständige Auseinandersetzung. Sie ist lebensweltorientiert und beinhaltet die Entwicklung einer Dialog- und Streitkultur.

Wir berücksichtigen von Anfang an die Meinungen und Ideen der Kinder, z.B. bei Projektarbeiten und ermutigen sie ihre Meinungen und Positionen mitzuteilen und sich darüber auseinanderzusetzen. Wir ermutigen die Kinder Fragen zu stellen und eigene Lösungswege zu entdecken. Die Kinder sollen auch lernen andere Meinungen zu respektieren.

Um die demokratische Beteiligung der Kinder zu ermöglichen, setzen sich die ErzieherInnen mit den Rechten der Kinder auseinander und kommunizieren diese mit den Eltern und Kindern.